Facebook-Chef Zuckerberg soll Nutzerkonten ausspioniert haben
(09.03.10, 10:08 Uhr) Facebook-Chef Zuckerberg steht derzeit unter Verdacht, Nutzerdaten zu Spionagezwecken missbraucht zu haben. So soll der Gründer des sozialen Netzwerks Facebook im Jahr 2004 Nutzerdaten verwendet haben, um sich Zugriff auf private Postfächer und Accounts in anderen Netzwerken zu verschaffen.
Zuckerberg soll sich in die Profile mehrerer Studenten gehackt haben und deren Profildaten verändert haben. Diesen Vorwurf erhebt zumindest das Magazin „Business Insider“ gegen den Gründer von Facebook. Bei ihren Recherchen zur Gründung des sozialen Netzwerks stießen sie auf diese interessanten Informationen. Zuckerberg soll im Jahr 2004 die Log-In-Daten von Reportern einer Harvard-Zeitung genutzt haben, um auf deren Postfächer zuzugreifen. Die Zeitung hatte damals einen Bericht geplant, der sich mit Plagiatsvorwürfen auseinandersetzen sollte, die andere Harvard-Studenten, die später ihr eigenes Netzwerk gründeten gegen das soziale Netzwerk erhoben. Im Zuge dieser Zeitungsrecherchen soll sich Zuckerberg in die Accounts derjenigen Studenten eingehackt haben, die ihn des Plagiats bezichtigten, veränderte ihre Profildaten und nahm einige Profile sogar komplett aus dem Netz.
Facebook hat zu den Vorwürfen bislang noch keine Stellung bezogen.
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