Und das iPhone macht doch süchtig
(17.03.10, 13:50 Uhr) Auch wenn es natürlich kein iPhone-Besitzer gerne hört – aber die kleine technische Raffinesse kann tatsächlich süchtig machen. iPhone-Manie oder wie man auch immer das nennen mag. Eine Studie der Stanford-Universität hat genau diesen Verdacht (den manche von uns schon länger hegen, wenn sie den Umgang ihrer Mitmenschen mit dem iPhone beobachten) nun bestätigt.
Von den Studienteilnehmern, vorwiegend Studenten waren rund 70 Prozent erst seit einigen Monaten im Besitz des iPhones. Rund 85 Prozent der Teilnehmer nutzen ihr iPhone als Uhr, 89 Prozent als Wecker. Nicht ungewöhnlich, da viele andere Handybesitzer dies auch tun. Erstaunlicherweise offenbarten 75 Prozent der Studenten, dass sie ihr iPhone mit ins Bett nehmen würden, 69 Prozent gaben zu, eher die Brieftasche als das iPhone zu Hause liegen zu lassen.
Rund die Hälfte aller Teilnehmer gab offenherzig zu, iPhone süchtig zu sein. Drei Prozent der Teilnehmer lassen ihren Alleskönner von keinem anderen Menschen berühren. Zehn Prozent aller Probanden wurden durch das iPhone zum Medien-Junkie, 41 Prozent bezeichneten einen Verlust des iPhones als Tragödie, rund 58 Prozent sagten, sie würden ihr iPhone lieben.
Die meisten Studienteilnehmer vertrautem ihrem iPhone etliche private Dinge an und sahen es als Art Ergänzung zu ihrer Persönlichkeit. Und genau hier liegt der Suchtfaktor. Wer sich ohne sein iPhone nicht mehr als der Mensch fühlt, der er eigentlich ist, der ist wohl definitiv süchtig.
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